6. Januar 2009
Keine 18 Monate mehr bis zur Eröffnung der WM 2010 und die Gewalt in Südafrika schreckt auch vor Mitglieder des Organisationskomittes nicht zurück. Der ehemalige Vizepräsident des südafrikanischen Fußballverbands ist in seinem Haus ermordet aufgefunden worden – von den Tätern fehlt noch jede Spur.
Am Sonntag abend wurde der ehemalige Vizepräsident des südafrikanischen Verbandes, Jimmy Mohlala, in seinem Haus in Nelspruit tot aufgefunden. In Nelspruit wird derzeit eines der 10 WM-Stadien für die WM 2010 gebaut. Mohlala hat einen Korruptionsskandal rund um die Vergabe des WM-Stadions in Nelspruit aufgedeckt, dessen Untersuchungen noch immer laufen. Es könnte zwischen der Gewalttat und dem Aufdecken des Skandals eine mögliche Verbindung geben.
Die Gewalt in Südafrika ist allgegenwärtig und bereits vor rund einem Jahr wurde dort ein ehemaliger Fußballspieler aus Österreich auf einem Golfplatz ermordet.
26. Oktober 2008
Eine große Sorge bei der FIFA ist die Gewalt in Südafrika. Jene Gewalt die es wohl auch bis zur WM 2010 und auch während der Weltmeisterschaft in Südafrika geben wird. Manche besorgte Mitmenschen meinen, es war ein schwerer Fehler die Weltmeisterschaft in so ein unsicheres Gebiet zu geben – andere meinen, es wäre DIE Gelegenheit Südafrika eine Chance zu geben aus dieser Gewalt-Spirale herauszukommen.
Einen beeindruckenden Vergleich, wie schlimm es in Südafrika wirklich ist, fand ich am Blog von Namibierin, darin steht zu lesen:
Gewaltverbrechen sind zweifellos das größte Problem Südafrikas. Zahlen der Polizei belegen, dass die Mordrate 2007/08 bei 38 pro 100.000 und Vergewaltigungen bei mehr als 75 pro 100.000 lagen. Das ist astronomisch im internationalen Vergleich – die Mordrate der USA lag im letzten Jahr bei 5,6 pro 100.000, in Deutschland bei 2,9!
Ich schließe mich hier auch der Meinung an, dass sich diese Zahlen bis zur WM wohl kaum ändern werden. Schade um dieses friedvolle, sportliche Fest.